Viele Menschen hegen den Traum

..sich selbstständig zu machen. Mein Traum war es nie, es hat sich mehr oder weniger so ergeben. Heute allerdings bin ich froh, dass ich es bin. Selbstständig zu sein, bedeutete für mich lange Zeit „selbst“ und „ständig“. Erfreulicherweise ist allerdings auch noch „selbstbestimmt“ hinzugekommen. Was es für mich bedeutet, und wie das mit der Selbstständigkeit ist, möchte ich dir heute erzählen.

Wenn du den Traum hast

..dich selbstständig zu machen, und ich sage dir, es ist wunderbar, selbstbestimmt leben zu können, allerdings musst du auch ein paar Kriterien dazu erfüllen. Dein Sicherheitsbedürfnis darf dich nicht beherrschen. Dir muss klar sein, dass du zu Beginn eines jeden Monats wohl nicht eine bestimmte Summe auf deinem Konto hast. Und so kann es schon passieren, dass sich Ängste bemerkbar machen, von denen du vorher noch nichts wusstest, nämlich „Existenzängste“. Ich kann ein Lied davon singen, aber ich habe im Laufe der Jahre gelernt, dieses Gefühl abzulegen und meinen Fokus auf die Fülle zu konzentrieren und nicht auf den Mangel, der gerade in der Anfangszeit einer Selbständigkeit durchaus vorhanden sein kann. Und diese Angst abzulegen, hat mir enorm viel geholfen, Existenzängste dürfen einen nicht beherrschen, denn sobald dein Handeln auf Ängste basiert, entsteht Druck, und mit Druck funktioniert gar nichts mehr. Selbständig zu sein bedeutet, dass du zwar deine Zeit selbst einteilen kannst, was wunderbar ist, weil du damit viel persönliche Freiheit genießt, aber wenn du krank bist, oder keine Lust hast, dann verdient man eben auch kein Geld. Es gibt weder Urlaubsgeld, noch Krankengeld (außer du schließt eine teure Versicherung ab), und Weihnachtsgeld kannst du auch vergessen. Urlaub gibt es nur dann, wenn du ihn dir leisten kannst, also wenn du vorab so viel verdient hast, dass ein Verdienstausfall drin ist. Du siehst, es gibt durchaus auch „Nachteile“ dabei, selbständig zu sein, die man bedenken sollte. Gerade zu Beginn ist es wichtig, mehr zu tun, und länger und härter zu arbeiten als man es in einem Arbeitnehmerjob gewohnt ist. Du solltest außerdem dazu bereit sein, Geld zu investieren, denn ein unumstößlicher kaufmännischer Grundsatz ist, dass du erst Geld investieren musst, um Geld verdienen zu können. Das beginnt bei der Homepage, die man sich besser professionell erstellen lässt, das kontinuierliche Werben für sein Produkt und Branding, bis hin zur Ausstattung des eigenen Kleiderschranks, wenn man Produkte an den Mann bringen möchte, die es erforderlich machen, bei potentiellen Kunden Vor-Ort vorzusprechen.

All diese Kriterien

..waren für mich aber kein Hindernis, wobei ich, wie ich schon erwähnte, in die Selbständigkeit hineingeschlittert bin. Ich habe es einfach versucht, mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, ob es klappen könnte oder nicht, ich bin einfach meinem Herzen gefolgt. Ich hatte allerdings auch Helfer und Unterstützer, die mir meinen Weg geebnet haben. Für mich ist es kein Traum mehr, und auch wenn ich mir manchmal wünschte, einfach um 16:00 Uhr den Stift wegzulegen und die restliche Zeit des Tages als Freizeit genießen zu können, so sind dies nur Sekunden, die schnell vorbei gehen. Denn schnell wird mir wieder bewusst, welch wunderbaren Traum ich mir verwirklicht habe, welch wunderbare Möglichkeiten sich mir durch mein Tun offenbaren. Ich bin selbstbestimmt, kann tun und lassen was ich will, vor allem genau das leben, was ich liebe. Und je mehr ich mir darüber bewusst werde, umso mehr möchte ich dich dazu ermutigen, dass zu tun wonach dir ist, und wenn es dein Traum ist, auch in die Selbstständigkeit zu wechseln, wenn du bereit bist, dafür alles zu geben, härter und länger zu arbeiten, als es dir jetzt bewusst sein mag, dann sage ich dir: „LEBE DEINEN TRAUM“! Geh ins Vertrauen, wirf alle Bedenken über Bord und bestimme dein Leben selbst, und das ständig..